Der Biogarten im November

Biogarten im November 2025

„Wer einen Baum pflanzt, 
wird den Himmel gewinnen.“

Konfuzius (551 v. Chr. – 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph


Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

Bäume prägen unsere Landschaft, spenden Schatten, schenken Früchte und begleiten uns mit ihrem Farbenspiel durch die Jahreszeiten. Sie sind Rückzugsort, Lebensraum und Schönheit zugleich – und mit jedem neu gepflanzten Exemplar wächst ein Stück Zukunft. Wer also den Himmel gewinnen möchte, kann jetzt beginnen: Der Herbst ist die beste Zeit, um Obst- und Nussbäume zu pflanzen. Auch auf kleiner Fläche finden Spindel- und Zwergbäume ihren Platz.

Wenn es draußen neblig und grau ist, schweifen die Gedanken zum nächsten Frühsommer – zu lauer Luft, Blumenduft und zarten Blütenblättern. Pfingstrosen stillen diese Sehnsucht: Wer sie jetzt pflanzt, wird sich viele Jahre, ja Jahrzehnte, an ihrer Pracht erfreuen.

Vielleicht pflanzen Sie in diesem Herbst ja einen kleinen Traum – als Baum oder als Blüte.

Ihr Team vom Hof Jeebel

optimale Pflanzzeit für Obstbäume: Jetzt im Herbst pflanzen

Wurzeln schlagen leicht gemacht: Obstbäume pflanzen

Obstbaum pflanzen

Obstbäume sind perfekte Gastgeber. Sie schmücken den Garten im Frühling mit Blüten, spenden im Sommer Schatten und servieren im Herbst Körbe voller Früchte. In ihrer Nähe fühlt man sich willkommen und bestens bedient.
Das Pflanzen von Obstbäumen ist für viele eine vertraute Routine, für andere dagegen eine kleine Premiere. Zu zweit zu pflanzen geht ein wenig leichter von der Hand und kann dem Ganzen fast etwas Festliches geben.

Apfelbaum pflanzen im November

Apfelbäume – Klassiker mit Vielfalt

Äpfel zeigen eine große Vielfalt. Manche sind frühe Sommeräpfel für den schnellen Verzehr, andere entfalten ihr Aroma erst nach längerer Lagerung. Der Sommerapfel Gravensteiner reift Ende August bis Mitte September und begeistert mit vollsaftigem, würzigem Aroma. Wer volle Süße und eine feine Nussnote bevorzugt, setzt auf den Herbstapfel Goldparmäne. Er ist ab Oktober genussreif und lässt sich bei guter Lagerung bis in den Januar hinein genießen. Auch Sorten wie Cox Orange, Schöner aus Boskoop, Topaz, Berner Rosenapfel, Finkenwerder Herbstprinz, Weißer Klarapfel und Holsteiner Cox haben sich seit Generationen bewährt.

 Zu den Apfelbäumen
Birnbaum pflanzen im November

Birnen – feine Aromen vom Spätsommer bis Herbst

Birnen bringen einen besonderen Reiz in den Garten. Ihre Früchte sind saftig, fein gewürzt und oft von einer fast schmelzenden Zartheit. Stuttgarter Gaishirtle trägt kleine, süße und aromatische Früchte, die Mitte August bis Anfang September reifen und sich sogar gut trocknen lassen. Gellerts Butterbirne, eine edle, alte Sorte aus Frankreich, liefert ab September große, saftige Birnen, die frisch wie auch verarbeitet ein Genuss sind. Auch Gute Luise und Williams Christ zählen zu den besonders geschätzten Sorten.

 Zu den Birnbäumen
Kirschbaum pflanzen im November

Kirschen – süße und saure Höhepunkte des Sommers

Kaum ein Obst wird so sehnsüchtig erwartet wie die ersten reifen Kirschen. Ob süß oder sauer: Die verführerischen Früchtchen sind immer ein Höhepunkt des Sommers. Die Süßkirsche Burlat reift schon Anfang Juni, trägt große, dunkelrote Früchte und bleibt wegen ihrer frühen Reife meist von der Kirschfruchtfliege verschont. Büttners Rote Knorpelkirsche bringt Mitte Juli hohe Erträge an gelbrot gefärbten, aromatischen Früchten und gilt als sehr robust. Besonders beliebt ist auch die Hedelfinger Riesenkirsche mit großen, violettschwarzen Früchten und feinwürzigem Geschmack; sie kommt sogar mit leichteren Böden gut zurecht. Eine moderne Sorte ist die Süßkirsche Kordia, die sich durch Regenfestigkeit, große festfleischige Früchte und eine hohe Ertragssicherheit auszeichnet. Für Sauerkirschliebhaber ist die Schattenmorelle ein Klassiker: Sie reift Ende Juli, ist im Gegensatz zu den Süßkirschen selbstfruchtbar und liefert reichlich dunkelrote Früchte mit einer leicht herben Note.

 Zu den Kirschbäumen
Quittenbaum pflanzen im November

Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche und Quitten – aromatisch und vielseitig

Die ersten reifen Zwetschgen wecken Gelüste auf Kuchen und Kompott. Die Zwetschge Cacaks Schöne reift Ende August bis Anfang September, ist selbstfruchtbar, widerstandsfähig gegen Spätfrost und vielseitig in der Küche verwendbar. Die Mirabelle aus Nancy trägt ab Anfang September kleine, sehr süße und würzige Früchte. Sie ist ebenfalls selbstfruchtbar, und kräftig im Wuchs. Außerdem haben wir für Sie nicht nur weitere besondere Sorten von Pflaumen und Mirabelle im Sortiment, sondern auch eine ganze Reihe Aprikosen, Quitten und Pfirsiche.

Sind die Lieblingssorten gefunden, lohnt ein Blick darauf, was junge Obstbäume für einen guten Start ins Gartenleben brauchen.

Ideale Pflanzzeiten und Abstände

Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Obstbäume ist der Herbst – von Ende Oktober bis Anfang Dezember, solange der Boden nicht gefroren ist. Wer diese Zeit verpasst, kann auch zwischen Ende Februar und Ende März noch einmal zum Spaten greifen. Damit die Bäume gesund wachsen, brauchen sie Platz, Licht und Luft. Gute Richtwerte für den Abstand liegen bei etwa 4 bis 5 Metern für Buschbäume, 6 bis 7 Metern für Halbstämme und 2,5 bis 3 Metern für Spindelbäume. Je nach Obstart und Unterlage können die Abstände etwas variieren.
Wichtig: Einige Obstbäume sind selbstfruchtbar, doch viele Sorten tragen erst dann zuverlässig, wenn in ihrer Nähe eine passende Befruchtersorte wächst.

Obstbaum pflanzen - in sechs Schritten

Obstbaum pflanzen: 
sechs Schritte, die fruchten

  1. 1. Vorbereitung: Die Wurzeln mehrere Stunden ins Wasser stellen. So nehmen sie ausreichend Feuchtigkeit auf und sind für das Einsetzen bestens vorbereitet.
  2. 2. Pflanzloch ausheben: Je größer, desto besser. Wenigstens rund 70 Zentimeter im Durchmesser und 40 Zentimeter Tiefe sollten es sein. Die Grubensohle wird mit einer Grabegabel oder einem Spaten gelockert, damit die Wurzeln leichter Fuß fassen können.
  3. 3. Boden verbessern: Aushub mit Kompost mischen und etwas Kalk und Holzasche zugeben. Sandige Böden lassen sich mit Bentonit verbessern, schwere Lehmböden mit Urgesteinsmehl lockerer machen. Etwa die Hälfte des so verbesserten Aushubs wieder in die Grube füllen.
  4. 4. Pfahl setzen: Vor dem Einsetzen des Baums einen oder mehrere Stützpfähle einschlagen, damit das Wurzelwerk später nicht verletzt wird.
  5. 5. Baum einsetzen: Die Wurzeln ausbreiten, Erde auffüllen, sanft antreten und einen Gießrand formen. Dabei sollte die Veredelungsstelle oberhalb der Erdoberfläche bleiben.
  6. 6. Stabilisieren und angießen: Den Stamm mit einem Kokosstrick fest am Pfahl anbinden. Das gibt sicheren Halt und verhindert, dass die jungen Wurzeln durch Windbewegungen abreißen. Zum Schluss kräftig wässern, damit Erde und Wurzeln guten Kontakt bekommen.
Gartentipp

Extra-Tipp: Wühlmausschutz

In Gärten mit Wühlmäusen lohnt sich ein Korb aus unverzinktem Drahtgeflecht. Er schützt die Wurzeln zuverlässig in der kritischen Jugendphase und zerfällt nach einigen Jahren von selbst.

 Zum Wühlmauskorb
Gartentipp

Extra-Tipp: Pralinage – die Luxusbehandlung für junge Obstbäume

Wurzelnackte Obstbäume können vor dem Pflanzen eine ganz persönliche Spa-Behandlung bekommen: die Pralinage. 

Dabei werden die Wurzeln in einen Mix aus lehmiger Erde und Schachtelhalmbrühe getaucht, wie in eine edle Creme, nur eben gärtnerisch gedacht. Diese „Verwöhnkur“ spendet Feuchtigkeit, liefert Nährstoffe, erhöht die Widerstandsfähigkeit, fördert neues Wurzelwachstum und sorgt für optimalen Bodenkontakt. So starten Apfel, Birne & Co. perfekt ins Gartenleben mit besten Aussichten auf üppige Blüten und köstliche Früchte.

Baumscheibe pflegen mit Mulch

Pflege in den ersten Jahren

Die Baumscheibe, also die Fläche unterhalb der Krone, sollte in den ersten Jahren freigehalten werden. Mulch oder Baumscheibenabdeckungen aus Kokos sorgen dafür, dass der Boden länger feucht bleibt und Beikräuter kaum eine Chance haben. In trockenen Phasen braucht der Baum dennoch zusätzlich Wasser. Und ein Drahtgeflecht bewahrt den Stamm davor, von Rehen oder Hasen weggesnackt zu werden.

 Zu den Baumscheiben-Abdeckungen
Hochbeet

Hochbeet: Im besten Sinne abgehoben

Hochbeet

Ob im Garten mit viel Platz oder auf Balkon und Terrasse: Hochbeete geben Gemüse, Kräutern und Blumen einen passenden Rahmen. Das Geheimnis dieser Beete liegt in ihrem Schichtaufbau, der wachstumsfördernde Wärme erzeugt und reichlich Nährstoffe liefert.

Hochbeet bauen mit Noppenfolie

Warum ein Hochbeet den Unterschied macht

Ein Hochbeet verändert die Art zu gärtnern. Es erleichtert die Arbeit, schont den Rücken und macht Gärtnern auch an Standorten möglich, wo der Boden ungeeignet oder versiegelt ist. Doch ein Hochbeet erfüllt nicht nur seinen Zweck, sondern prägt auch den Charakter des Gartens. Während sich Holz harmonisch in naturnahe Gärten einfügt, vermittelt Stein Beständigkeit. Metall hingegen wirkt modern, und Kunststoff ist leicht und flexibel.

Gut geschützt vor Witterung und Widersachern

Damit ein Hochbeet über viele Jahre hinweg gut funktioniert, sind ein paar Vorkehrungen sinnvoll. Besonders bei Holz bewährt sich eine Noppenfolie, die die Innenwände vor ständiger Feuchtigkeit schützt. Wühlmäuse lassen sich am besten mit einem am Boden verlegten, feinmaschigen Drahtgeflecht vom Einzug ins Hochbeet abhalten. Und Schnecken kehren um, wenn sie auf einen Schneckenzaun treffen.

Hochbeet aus Holz

Hölzerne Hochbeet-Varianten

Stabil, langlebig und zugleich natürlich sind unsere Hochbeete aus unbehandeltem Lärchenholz. Mit 50 Millimetern Bohlenstärke und verzinkten Eisenrahmen sind sie so robust, dass sie bei normaler Nutzung mehr als zehn Jahre halten. Sie bieten damit nicht nur eine solide und dauerhafte Lösung, sondern auch ein Gestaltungselement, das sofort ins Auge fällt. Diese Beete stehen direkt auf dem Boden und lassen sich durch ihr Baukastensystem flexibel erweitern. 

Für kleinere Hochbeetwünsche eignet sich ein Hochbeet aus Paletten-Aufsetzrahmen – wahlweise mit oder ohne Stufen. Der Clou dieser Beete: Die Rahmen haben dieselben Maße wie Europaletten und können daher mit ihnen kombiniert werden. So lassen sich diese Beete auch auf Balkon, Terrasse oder dem versiegelten Hinterhof nutzen. Die Europalette wird einfach mit Pappe oder Folie ausgelegt und schon wächst das erste Grün auch auf versiegelten Flächen. Wer das Beet etwas höher legen möchte, setzt zusätzliche Aufsetzrahmen obendrauf.

 Zu unseren Hochbeeten
Hochbeet selbstgebaut

Hochbeete Marke Eigenbau

Mit ein wenig handwerklichem Geschick lassen sich Hochbeete natürlich auch selber bauen. Aus Latten und Holzbrettern können mit ein paar Schrauben einfache Hochbeete entstehen, aber auch alte Mauersteine oder Ziegel sind geeignete Materialien. Ebenso ausgediente Holzfässer oder Baumstämme, die rustikalen Charme in den Garten bringen. Egal, woraus solche Eigenkonstruktionen bestehen, eines sollte man immer bedenken: Für ein bequemes Arbeiten sollte eine Breite von 120 cm nicht überschritten werden. Die optimale Höhe liegt zwischen 80 und 100 cm.

Hochbeet befüllen

Die Befüllung als Herzstück

Damit das Hochbeet seine volle Wirkung entfalten kann, kommt es auf die Schichtung im Inneren an. Ganz unten sorgen Äste oder Holzhäcksel für Drainage und Luft. Darüber liegen umgedrehte Grassoden, Laub oder Rasenschnitt. Dann folgt eine Schicht aus halbverrottetem Kompost oder gut abgelagertem Stallmist. Sie enthält viele Nährstoffe und gewährleistet eine gute Bodenbelüftung. Ganz oben liegt eine etwa 30 Zentimeter hohe Schicht aus feiner Pflanzerde und Kompost. Beigemischtes Bentonit oder aktivierte Pflanzenkohle verbessern zusätzlich die Wasserhaltefähigkeit des Bodens. 

Durch die Verrottung der organischen Materialien werden nach und nach Nährstoffe freigesetzt, die den Pflanzen zugutekommen. Zusätzlich entsteht Wärme, die die Saison sowohl nach vorne als auch nach hinten verlängert. Wer die Saison noch ein wenig weiter ausdehnen möchte, etwa um frühe Salate zu säen, kann ein Frostschutzvlies nutzen, das sich mithilfe von Metallbögen ganz einfach über die Hochbeete spannen lässt.

Die richtige Bepflanzung im ersten Jahr

Frisch gefüllt, strotzt das Hochbeet vor Energie. Davon profitieren vor allem Starkzehrer wie Tomaten, Paprika, Chili, Porree, Kohl, Süßkartoffeln, Kartoffeln sowie Zucchini, Gurken, Melonen und Kürbisse. Wer nicht bis Mai warten möchte, um wärmeliebende Gemüse wie Paprika oder Zucchini zu pflanzen, kann schon etwa ab Februar mit Porree oder Kohl starten. Manche Sorten eignen sich auch für so frühe Aussaaten.

Hochbeet bepflanzen
Gartentipp

Tipp:

Zwischen der Befüllung des Hochbeets und der Bepflanzung bzw. Aussaat lohnt es sich, ein paar Tage zu warten, damit sich die Erde setzen kann.

Bodenanalyse

Bodenanalyse: Dem Boden auf den Zahn fühlen

Bodenprobe im Garten nehmen

Manchmal wirkt es, als ob die Pflanzen im Garten nicht so recht wollen. Sie bekommen genügend Wasser, stehen am richtigen Standort und bleiben dennoch hinter den Erwartungen zurück. Die Blätter zeigen ungewöhnliche Verfärbungen, die Blüte fällt schlank aus oder die Früchte bleiben kleiner als erhofft. Solche Symptome haben oft nichts mit falscher Pflege zu tun, sondern mit dem, was unsichtbar im Erdreich vor sich geht. Der Boden ist die Grundlage allen Pflanzenlebens und verrät seine Geheimnisse erst, wenn man ihn gezielt untersuchen lässt.

Bodenprobe

Was eine Bodenanalyse leistet

Eine Bodenanalyse ist im Grunde ein Gesundheitscheck für den Gartenboden. Im Labor wird ermittelt, wie es um die wichtigen Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium bestellt ist. Gleichzeitig wird der pH-Wert bestimmt, der eine Schlüsselrolle spielt, weil er darüber entscheidet, wie gut Pflanzen vorhandene Nährstoffe aufnehmen können. Mit den Ergebnissen lassen sich Düngegaben gezielt anpassen. Auf diese Weise bekommen die Pflanzen genau das, was sie brauchen, und eine planlose Überdüngung wird vermieden.

Für wen und wann lohnt sich eine Bodenanalyse?

Eine Bodenanalyse machen zu lassen, empfiehlt sich für jeden, der einen Garten besitzt oder bewirtschaftet. Besonders wichtig ist die Untersuchung, wenn eine Fläche neu übernommen wird oder wenn die Pflanzen trotz guter Pflege schwächeln. Wer regelmäßig im Garten arbeitet, sollte alle drei bis fünf Jahre nachprüfen lassen, wie es um die Nährstoffversorgung des Bodens steht. Der beste Zeitpunkt ist entweder im Herbst nach der Ernte oder im zeitigen Frühjahr vor Beginn der neuen Saison.

Wie macht man eine Bodenprobe?

So läuft die Probenentnahme

Benötigt wird eine sogenannte Mischprobe aus dem Gartenbereich, der untersucht werden soll. Dazu sticht man mehrere kleine Proben an verschiedenen Stellen und Tiefen aus, mischt sie in einem sauberen Eimer, füllt einen Teil davon in einen Beutel und schickt diesen zum Labor. Die Tiefe, aus der die Proben entnommen werden, richtet sich nach der Kultur: Für Rasen reichen etwa zehn Zentimeter, im Gemüsebeet geht man besser bis dreißig Zentimeter. Im Prinzip lassen sich die Proben mit Schaufel oder Spaten entnehmen. Leichter wird es jedoch mit einem Bodenprobe-Entnahmestab aus Stahl oder Edelstahl.

Wenn mehr im Boden steckt: Schadstoffe im Boden?

Neben den Nährstoffen gibt es noch einen weiteren Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte: mögliche Schadstoffe. Wer auf einem neu erworbenen Grundstück gärtnern möchte oder durch angrenzende Flächen verunsichert ist, kann eine spezielle Analyse auf Schwermetalle veranlassen. Dabei wird der Boden auf Blei, Cadmium, Kupfer und weitere problematische Stoffe untersucht. Die Ergebnisse zeigen schnell, ob Ihr Gemüsebeet unbesorgt bepflanzt werden kann oder ob Zurückhaltung und eine Bepflanzung mit Zierpflanzen besser ist.

 Bodenanalyse bestellen
Pfingstrosen pflanzen

Pfingstrosen – zeitlose Schönheiten für viele Jahre

Pfingstrosen: im November ist Pflanzzeit

Wenn im Frühsommer die Pfingstrosen erblühen, verwandeln sie den Garten in ein Fest aus Farbe, Fülle und Duft. Solange der Boden frostfrei ist, ist es noch nicht zu spät, die Wurzelstücke zu pflanzen. Dann können Sie viele Jahre lang ihre Freude an diesen imposanten Blüten haben! Bei guter Pflege können sie beachtliche 50 – 100 Jahre alt werden. Nach der Pflanzung sollte der Boden möglichst ungestört bleiben, da Pfingstrosen empfindlich auf Umpflanzungen reagieren.

Pfingstrosen: Wurzelstück richtig einsetzen

Pfingstrosen im Herbst pflanzen

Es lohnt sich also, ihnen von Anfang an den richtigen Platz zu geben: 
sonnig, nährstoffreich und großzügig bemessen (etwa ein Quadratmeter pro Pflanze). Ein Abstand von rund 80 bis 100 Zentimetern zu anderen Stauden gibt der Pflanze Luft und Platz, sich über viele Jahre hinweg zu entwickeln. In den ersten Jahren können die Lücken zwischen den noch kleinen Stauden gut mit einjährigen Sommerblumen gefüllt werden. Lockern Sie den Boden gründlich und arbeiten Sie reichlich reifen Kompost oder verrotteten Mist ein. Auch eine Handvoll Hornspäne versorgt die Pflanzen langfristig mit Nährstoffen. 

Setzen Sie das Wurzelstück dann flach ein: 
Die dicken Knospen sollten nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Liegen sie zu tief, kann die Blüte ausbleiben. Auch ein zu schattiger Platz kann die Blüte verhindern. 

Wichtig ist zudem ein guter Bodenschluss: 
Drücken Sie die Erde vorsichtig an und gießen Sie anschließend gründlich, damit keine Hohlräume bleiben. In den ersten Wintern möchten die Paeoniaceaegewächse vor starkem Frost geschützt werden, zum Beispiel mit einer dicken Schicht aus Laub oder Stroh.

Verlieren Sie bitte nicht die Geduld: 
Bis eine frisch gepflanzte Pfingstrose ihre ersten Blüten zeigt, können zwei bis drei Jahre vergehen. Doch dann wird das Warten belohnt mit üppigen, langlebigen Blüten, die von Jahr zu Jahr mehr werden.

Pfingstrosen

Saatgut-Adventskalender – Vorfreude säen & Vielfalt ernten

Saatgut Adventskalender

In der Adventszeit ist es morgens oft noch dunkel – doch das Aufstehen fällt ein klein wenig leichter, wenn man weiß: Gleich darf ich meinen Adventskalender öffnen! Unsere Saatgut-Adventskalender verbinden diese tägliche Adventsfreude mit der Begeisterung fürs Gärtnern.

 Zu unseren Kalendern
Saatgut Adventskalender Magische Zeit

Magische Zeiten

Ob Blumen-, Gemüse- oder Kräuter-Fan – oder eine Mischung aus allem (auch für Balkon oder Fensterbank geeignet): 
Bei den „Magische Zeit“-Adventskalendern ist für alle, die gärtnern, etwas dabei. Der Kalender besteht aus 24 nummerierten, bunt bedruckten Umschlägen, die mit Holzklammern an einer Schnur befestigt werden. In jedem vor Farben und Formen sprühenden Umschlag steckt ein Tütchen Saatgut. Ergänzend liegen dem Kalender eine ausführliche, liebevoll gestaltete Aussaatanleitung mit Pflanzenporträts sowie ein großes Poster mit der handgezeichneten Illustration des Kalenderthemas bei – auf dessen Rückseite ein übersichtlicher, tabellarischer Aussaatkalender abgedruckt ist.

Neu in diesem Jahr: der Selbstversorger-Adventskalender von Culinaris. Täglich wartet ein Schmankerl hinter jedem Türchen, etwa die (Freiland-)Wassermelone ‚Blacktail Mountain‘ oder der grüne Rettich ‚Green Luobo‘. Ein weiteres Plus: Die Innenform des Adventskalenders kann als Anzuchttöpfchen genutzt werden und ist anschließend kompostierbar.

Gartenarbeiten im November

  • Kräuter und Stauden teilen und umsetzen
  • Obst- und Gemüselager kontrollieren
  • Winterschutz an jungem Wein, Kiwis und Feigen anbringen
  • Topf- und Kübelpflanzen vor Frost schützen
  • Dahlienknollen aus der Erde nehmen
  • Gartengeräte aus Holz und Metall ins Trockene räumen
  • Wasserleitungen und Gefäße leeren, winterfest machen
  • leere Beete mit Direktkompost und Mulch versorgen
  • Baumscheiben mulchen
  • Laubkompost aufsetzen
  • vollen oder ruhenden Kompostbehälter abdecken gegen Auswaschung und Unkrautwuchs
  • Obstbaumschnitt
  • tote und schwache Gehölze fällen und entfernen
  • Gewächshaus ausräumen und ausharken, vor allem Tomatenreste (Hygiene)
  • Zäune und Strukturen bauen/reparieren

Was kann man im November ernten?

  • letzte Kartoffeln
  • Rote Bete und Pastinaken
  • Porree
  • Süßkartoffeln
  • Schwarzwurzeln und Topinambur
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Kohlrabi und Kohlrüben
  • letzte Kohlköpfe
  • Endivien
  • Spinat
  • Feldsalat und Winterpostelein
  • Asia-Gemüse
  • Radicchio
  • Chicorée aus dem Eimer
  • späte Äpfel
  • Kiwis
  • Wildobst wie Schlehen und Hagebutten